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Metabolisches Syndrom

was ist das und warum ist es so gefährlich?

Unter dem Metabolischen Syndrom oder auch „Tödliches Quartett" genannt, wird das gemeinsame Auftreten von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck sowie eine Insulinresistenz verstanden.

Jede Erkrankungen für sich stellt schon ein Risiko für schwere Gefäßerkrankungen dar. Treten diese Erkrankungen jedoch in Kombination auf, verstärken sie sich. Alle diese Erkrankungen verlaufen ohne Schmerzen und akute Symptome. Deshalb wird häufig viel zu spät der Arzt aufgesucht und die Behandlung beginnt oft erst, wenn bereits nicht wieder gutzumachende Schäden vorliegen. Die Entstehung des Metabolischen Syndroms gleicht einer Kettenreaktion: Zunächst besteht ein Missverhältnis zwischen Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch. Ist erst ein dicker Bauch entstanden, wirken die Fettposter mit mangelnder körperlicher Bewegung und opulenter Ernährung zusammen. Sie verstärken sich sogar gegenseitig in ihrer ungünstigen Wirkung.

Das Metabolische Syndrom kommt überwiegend in den westlichen Industrienationen vor und ist Ausdruck von Wohlstand und Überernährung. In Deutschland gibt es schätzungsweise 15 bis 20 Millionen Betroffene. Die meisten Patienten sind 60 Jahre und älter. Männer erkranken häufiger als Frauen. Zunehmend sind aber Kinder und Jugendliche betroffen. Schätzungen zufolge, leiden bereits ca. 10% der Deutschen unter 18 Jahren an Fettleibigkeit. Was hilft? Wichtig ist, jeden einzelnen Faktor gezielt zu behandeln, die Normalisierung des Gewichts, des Fett- und Cholesterinstoffwechsels und die Senkung des Bluthochdrucks.

Wir helfen Ihnen bei der Vorbeugung und bei der Bekämpfung in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt.

Grundsätzlich heißt dass: mehr Bewegung und weniger Kalorien, um das Gewicht zu reduzieren. Fakt ist, wird das Körpergewicht gesenkt, so wirkt sich das positiv auf den Blutzucker, die Blutfettwerte und den Blutdruck aus.

Risikogruppe?

Gehören Sie zu der Risikogruppe?
Die zentralen Zeichen lassen sich leicht erkennen und Sie können diese sogar selber messen. Primär ist es ein vergrößerter Bauchumfang. Kommen dazu noch zwei oder mehrere der folgenden vier Befunde, liegt mit Sicherheit per Definition (IDF 2005) ein Metabolisches Syndrom vor:
Bauchumfang: bei Männern: 94 cm oder mehr - bei Frauen: 80 cm oder mehr
Triglyzeride: größer als 150 Milligramm pro Deziliter
HDL-Cholesterin: bei Männern kleiner als 40 Milligramm pro Deziliter - bei Frauen kleiner als 50 (Gesamtcholesterin von über 230 Milligramm pro Deziliter)
Blutdruck: größer als 130/85 Millimeter Quecksilbersäule
Nüchternblutzucker: größer als 100 Milligramm pro Deziliter